Mystery


Es kommt nicht oft vor, das ich ein Buch in die Hand nehme, zu lesen beginne und dieses erst dann wieder weglegen kann, wenn ich es komplett fertiggelesen habe. Genau so ging es mir mit “Skeleton Creek – Wenn das Böse erwacht”von Patrick Carman.
Bevor ich auf die Besonderheiten dieses Buches zu sprechen komme (da gibt es nämlich einige), zunächst ein paar Worte zur Gechichte.

Ryan und Sarah sind zwar beste Freunde, aber irgendwie tun die beiden sich nicht gut. Immer wieder geraten sie entweder in Schwierigkeiten, oder in Gefahr. Hin und wieder schaffen sie sogar eine Kombination aus beiden Dingen. Gemeinsam sind sie ein wenig wie Streichholz und Dynamit: Eine explosive Mischung.
Wie das mit guten Freunden aber nunmal ist, können die beiden nicht voneinander lassen und es kommt wie es kommen muss: Sarah und Ryan versuchen hinter das Geheimnis der Goldgräberstadt “Skeleton Creek” zu kommen und während ihrer Nachforschungen verunglückt Ryan schwer.
Als er aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr so, wie es war, denn die Eltern verbieten ihm endgültig den Umgang mit Sarah.
Das hindert die beiden freilich nicht daran, weiter Nachforschungen zu betreiben. Ryan ist zwar aufgrund seiner Verletzungen ans Bett gefesselt, er forscht aber per Internet und in der eigenen Bekanntschaft weiter, während Sarah mit ihrer Videokamera nach Antworten sucht. Während dieser Zeit kommunizieren sie heimlich per E-Mail weiter miteinander und Sarah sendet Ryan immer wieder Passwörter, mit denen er sich ihre Filme ansehen kann.
An dieser Stelle kommt die dem Buch beiliegende DVD ins Spiel. Auf der findet Ihr nämlich die Clips, die Sarah während ihrer Nachforschungen filmt.
Das ist ungemein mitreissend, denn die Kombination aus spannender Geschichte und den dazu passenden Videos sorgt dafür, das ihr noch tiefer in die Geschichte eintaucht.

Das Buch selber ist aufgebaut wie ein Tagebuch. Um genau zu sein, ist es das Tagebuch von Ryan, der nicht nur den E-Mail Kontakt mit Sarah ausruckt und in das Buch klebt, sondern darin auch alle Forschungsergebnisse notiert, Skizzen zeichnet usw.
So ist das komplette Buch mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet und es macht wirklich Spaß, darin zu blättern und gemeinsam mit Ryan und Sarah dieses spannende Abenteuer zu durchleben.

Leider Gottes endet das Buch mit einem üblen Cliffhanger, denn die Story geht im zweiten Teil weiter und ich kann es nicht erwarten, diesen endlich in den Händen zu halten.
Ich wurde schon lange nicht mehr auf so einfache Art und Weise (das Buch liest sich nämlich tatsächlich wie das Tagebuch eines Teenagers) so gut unterhalten! Ich liebe Bücher, ich liebe Filme und dieser interaktive Mix hat mir ganz besonders viel Freude gemacht.