Hugo Cabret hat mehrere Geheimnisse. Dass der Waisenjunge in den dreißiger Jahren im Dachgeschoss eines gigantischen, labyrinthisch angelegten Bahnhofs haust und Tag für Tag dessen Uhren aufzieht, damit er nicht entdeckt wird, während sich in seiner Wohnung die nicht eingelösten Gehaltsschecks des eigentlichen Uhrenkontrolleurs — seines inzwischen toten Onkels — stapeln, ist noch das kleinste davon. Das größte aber ist ein stark beschädigter Automatenmensch, der angeblich aus der Uhrmacherwerkstatt seines Vaters stammt. In mühevoller Kleinarbeit bringt Hugo Cabret den Automaten wieder zum Laufen. Und der malt auch prompt faszinierende Bilder, die seine wahre Herkunft offenbaren.
Ein rätselhafter Turm, der Simon magisch anzieht, zwei leuchtende Augen in der Dunkelheit, die unheimlichen Bilder im Atelier unter dem Dach. Seit Simon in das Haus seines Großvaters umziehen musste, häufen sich die merkwürdigen Ereignisse. Wohin ist sein Großvater so plötzlich verschwunden? Und vor allem, warum? Zusammen mit Ira, einem Mädchen aus dem Dorf, will Simon herausfinden, was hinter all dem steckt, und stößt dabei auf das geheimnisvolle Erbe der Torwächter. Ein Erbe, dem er selbst nicht entgehen kann.
Bibliothekarin Helen und der exzentrische Joseph sind seit Kindheitstagen eng befreundet. Helen lebt seit Jahren allein, kümmert sich aber während des Krankenhausaufenthaltes ihrer Mutter um ihren pflegebedürftigen Vater. In dieser Zeit träumt Helen zwei mal vom Tod ihres geliebten Freundes, sieht darin eine böse Prophezeihung und versucht Joseph zu warnen, versucht sogar ein wenig, sein Leben zu ordnen. Ob Joseph überhaupt Interesse an einem geordneten Leben hat und warum mich das Buch am Ende wirklich überrascht hat, das findet ihr heraus, wenn Ihr “In Sachen Joseph” zur Hand nehmt und es lest.






